Wenn im Herbst die Blätter fallen, beginnt für viele die Zeit des Rechens und Sammelns. Doch statt das Laub zu entsorgen, lohnt es sich, es sinnvoll zu nutzen. Denn Herbstlaub ist nicht nur farbenfroh – es ist ein wertvolles Material.
Natürlicher Frostschutz und Dünger
Eine Schicht Laub auf Beeten, unter Sträuchern oder rund um empfindliche Pflanzen wirkt wie eine isolierende Decke. Sie schützt die Wurzeln vor Frost und versorgt die Erde gleichzeitig mit wertvollen Nährstoffen. Auch Hochbeete sollen über den Winter mit Laub bedeckt bleiben – so bleibt der Boden feucht und lebendig. Kübelpflanzen lassen sich zusätzlich mit Jute oder Vlies umwickeln, um sie optimal zu schützen.
Winterquartier für Tiere
Ein Laubhaufen bietet Igeln, Insekten und anderen kleinen Gartenbewohnenden einen sicheren und warmen Unterschlupf für den Winter. Das Laub isoliert, schützt vor Kälte und wird im Frühjahr von Kleinstlebewesen in nährstoffreichen Humus umgewandelt. So bleibt die natürliche Nährstoffkette im Garten erhalten.
à Tipp: Sammeln Sie das Laub in einem einfachen, grobmaschigen Gitter aus Draht. Lassen Sie unten eine kleine Öffnung als Eingang für Tiere und lockern Sie das Laub mit Zweigen, damit es bei Nässe nicht zu stark verdichtet.
Laub auf dem Kompost
Kein Platz für einen Laubhaufen? Dann ab auf den Kompost! Mischen Sie das Laub mit Rasenschnitt oder Gemüseresten – so verrottet es schneller und ergibt im Frühjahr nährstoffreichen Humus. Eichen-, Nussbaum- und Kastanienlaub kompostieren Sie am besten separat, da sie langsamer verrotten.
➡️ So wird das Herbstlaub zur wertvollen Ressource – für Garten, Tiere und Umwelt.